Sonntag, 27. Mai 2012

Corn and Ham Loaf in Coatesville, Intercourse, and the Discovery Space shuttle in Dulles

(sara & chrisch) Coatesville, a town in Pennsylvania is, unlike our other destinations, not a famous touristic spot. So you might wonder what brought us to this place. The answer is that Conrods, our missionary friends from Cameroon (see Blog Baka), are for the next six months on furlough and are staying at Laurels parent’s place.

Since Coatesville is located in between New York and Washington DC, we decided to take an Amtrak train and stop there for a visit.

It was great fun to meet the Conrod family again and enjoy the hospitability of Laurel’s parents. Her Mother prepared Corn, sweet potatoes am ham loaf, a Dutch meal, which is traditional in this region. It was really delicious.


By the way, Conrods took us on a sightseeing tour to Intercourse, an Amish village with a visitor center. It was interesting to see them in their old fashioned clothes driving along the roads in buggies. We were quite impressed by their handicraft, especially the beautiful quilts.


The next day Conrods gave us a lift to DC. But before they dropped us at our Youth Hostel we spend the day together visiting the Air and Space Museum in Dulles. It was fascinating to see the Discovery Space shuttle, a lot of historic and newer planes and do a flight simulation.

Discovery Space Shuttle (aus USA Rundreise: Coatesville & Washington DC)

Freitag, 25. Mai 2012

New York

(sara & chrisch) As promised we continue with our blog from now on in English during the next eight weeks and we’ll inform you about the highlights of our trip to the USA.

Last Saturday we arrived in New York JFK, where Susanne, a grand cousin of Christoph, picked us up from the airport. We could stay at her house in Brewster about one hour north of Manhattan. The house is surrounded by trees and in the morning we could hear birds and watch squirrels from the dining room – such a contrast to the busy city.
One night we stayed in Harlem and visited Jennifer Hao and her family and got a feeling of living in the middle of the city.

NY Skyline from the Staten Island Ferry (aus USA Rundreise: New York)
Our visits to the city focused of course mainly on the tourist highlights, such as Wall Street, Greenwich Village, Time Square, Central Park and so on. Unfortunately, it started raining on Monday and never really stopped till we left NY. Therefore we decided to skip a visit to the Empire State Building or Top of the Rock. That was a disappointment but 50$ are too much to see just clouds and fog.

The highlights of our visit in NY were the trip on the Staten Island Ferry on Sunday with awesome view to the sky line and statue of liberty (Dave, thank you for this tip) and the walk through the whole Central Park. Even outside of the park we walked about 50 blocks a day, a healthy and interesting way to explore the city by the way…

Freedom Tower (aus USA Rundreise: New York)

On Wednesday we went with Susanne further northwest and walked over “The Walkway over the Hudson”, a former railroad bridge now turned into a state park. Afterwards we went to Woodstock and had a look at the remaining hippie community and some of the tourist shops.

Walkway over the Hudson (aus USA Rundreise: New York)


Now our time in NY has already come to an end. Currently we are sitting in a train with Wi-Fi access to Coatesville – able to communicate with friends and family – this way travelling is fun.

Montag, 21. Mai 2012

Abschied von Mbingo

(sara & chrisch) Vor fünf Wochen wurden wir in Kamerun von unseren Freunden verabschiedet und traten die Rückreise in die Schweiz an. Der Abschied von Kamerun viel uns nicht leicht, da wir sehr gute Beziehungen zu den Einheimischen und den anderen Missionaren aufgebaut hatten.

Hier -mit einiger Verspätung- noch ein kurzer Rückblick über die Abschiedsanlässe:
An Ostern, dem letzten Sonntag vor unserer Abreise, organisierten wir bei uns Zuhause eine Abschiedsfeier für all unsere Freunde. Initial rechneten wir mit etwa siebzig Gästen, so planten wir ein einfaches Menu mit Reis und zwei verschiedenen Fleisch-Saucen. Trotzdem waren wir sehr dankbar über das Angebot unserer Haushälterin Anna uns bei der Vorbereitung der Erdnusssuppe und der Tomatensauce zu unterstützen. Annas Einsatz am Sonntagmorgen ermöglichte uns ein letztes Mal den Gottesdienst der Funge Kirche zu besuchen, wo wir von der Gemeinde herzlich verabschiedet wurden.

Regina & Pastor Barnabas (aus Cameroon: Abschied)
Um den Andrang in unserem Haus zu minimieren, luden wir die Gäste ab 12:00 zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Da wir aus eigener Erfahrung wussten, dass Feste üblicherweise erst mit einer Verspätung von ein bis zwei Stunden starteten, gingen wir davon aus, dass die ersten Gäste vermutlich erst um etwa ein Uhr eintreffen werden.
Zu unserer Überraschung stand aber bereits um 11 Uhr Ougouda mit seiner Familie vor der Tür und ab 12 Uhr setzte der Besucherstrom richtig ein. Die Gäste gingen davon aus, dass bei Europäern das Fest pünktlich beginnt und somit hielten sie sich alle an die vorgegebene Zeit. Soviel zu Erwartungen an andere Kulturen…

Glücklicherweise hatten wir sehr schönes Wetter und so konnten wir Tische und Stühle vor dem Haus aufstellen und so zumindest unseren Gästen genügend Sitzgelegenheiten bieten.
Das unerwartet frühe Eintreffen und die Anzahl der Gäste, es kamen über 120!, bereiteten uns logistische Herausforderungen. Unsere Mütter vor Ort halfen spontan in der Küche mit und unterstützten uns und die beiden angestellten Mädchen beim Servieren.
Die Gäste mussten zum Teil ein wenig länger auf das Essen warten, was aber niemand störte.
Aus unserer Sicht war der Anlass ein voller Erfolg!

Abschiedsfeier bei uns vor dem Haus (aus Cameroon: Abschied)
Am Freitag, dem Tag unserer Abreise aus Mbingo, veranstaltete die Spitaladministration auch eine kleine Abschiedsfeier für uns. Anstelle der regulären Kaffeepause fand eine Verabschiedung mit anschliessenden Essen statt.
Verschiedene Angestellte des Spitals hielten kurze Reden. Es war schön zu hören wie wir von den Einheimischen geschätzt und wahrgenommen wurden, und was für sie wichtig war. Zum Beispiel unsere Spaziergänge durch Mbingo 2 mit spontanen Besuchen. Als wir die Gelegenheit hatten ein paar Worte an die Kollegen zu richten, flossen einigen Tränen. Es war sehr emotional, da der Abschied nun kurz bevorstand.

Verabschiedung durch das Spital (aus Cameroon: Abschied)

Auf unserer Rückreise hielten wir für eine Nacht in Bamenda, um ein weiteres Mal einen Abend mit der Familie Hohn zu verbringen. Am Samstag ging es dann weiter nach Douala wo wir eine Nacht verbrachten. Wir hatten die Rückreise so organisiert, um genügen Zeit zum Verarbeiten der letzten zwei Jahre zu haben.

Nach unserer Rückkehr in die Schweiz standen die Stellensuche für Chrisch und Wohnungssuche auf dem Programm. Glücklicherweise konnten beide Aufgaben innerhalb von zwei Wochen erledigt werden. Wir werden ab dem 23. Juli an der Bondelistrasse 34, in Wabern wohnen und Chrisch tritt seine neue Stelle beim Kanton am 1. August an.
Sara wird am 1. September ihre seit längerem zugesagte Stelle am Tropeninstitut in Basel antreten.

Bis es soweit ist, geniessen wir zwei Monate in den USA. Wir besuchen auf dieser Reise verschiedene Freunde die wir während unseres Aufenthaltes in Afrika kennenlernten.
Wir werden werden euch per Blog auch weiterhin über unsere Erlebnisse berichten. Da nun auch unsere Freunde aus Mbingo sowie weitere internationale Freunde über unsere Erlebnisse wissen möchten, führen wir unseren Blog neuerdings auf Englisch weiter…

Sonntag, 1. April 2012

Mbingo Hills Highlights

(sara & chrisch) Wir haben bereits in einem unserer ersten Blogs von Kamerum, die Landschaft beschrieben und es mit der Szenerie in Jurrasic Parc verglichen. Für uns stellten die lieblichen grünen Hügeln wirklich unser Wanderparadies dar. Wir haben zahlreichen neuen Wander-Routen erkundet, benannt und später unseren Freunden gezeigt. Obwohl wir fast jedes Wochenende am Wandern waren haben wir am Schluss immer wieder neue Wege gefunden und hätten noch so viele weitere Wander-Ideen.
Nebst den unzähligen Wanderungen bieten die Mbingo Hills aber auch zwei andere Attraktionen, über welche wir in diesem Blog berichten wollen:

Reiten
Dennis Palmer besitzt einige Pferde, eines davon – Chocolate - befindet sich auf dem Spitalgelände. Schon vor längerer Zeit hat er uns einen Ausritt angeboten. Initial waren wir eher skeptisch und fürchteten, dass wir als unerfahrene Reiter uns bei einem solchen Abenteuer verletzten oder den Hals brechen werden. Nachdem aber zahlreiche Besucher von ihren Reiterlebnissen vorschwärmten, wagten auch wir uns einen Monat vor unserer Abreise auf einen Ausritt.
Mahmadou, unser fulani Gartenjunge, organisierte drei weitere Pferde von seinem Onkel und begleitete uns sowie zwei weitere Reiter zu Fuss und sprach den Pferden gut zu. Der Ausritt bereitete uns echt Spass und die Pferde benahmen sich anständig. Obwohl wir weniger weit ritten als wir zuvor wanderten, waren wir am Abend erschöpft und unsere Oberschenkel schmerzten. Wir werden wohl eher dem Wander treu bleiben, sind aber froh für diese einmalige Reiterfahrung.

Paradise Fall Canyoning
Nach einer gut 11/2 stündigen Wanderung bergauf ins Back Valley erreicht man den schönsten und längsten Wasserfall in der Gegend, der von einigen Missionaren passend als Paradise Fall bezeichnet wird. Das bezauberndste an diesem Wasserfall ist, dass man im Becken am Fuss des Wasserfalls schwimmen kann. Jamey und Sara wollten dies unbedingt noch einmal zusammen unternehmen. Die ersten zwei Versuche scheiterten jedoch wegen plötzlich einsetzenden starken Regen bevor die Regenzeit „offiziell“ (15.März) beginnen sollte. Nach diesen zu frühen Regengüsse, liess der weitere Regen jedoch lange auf sich warten und das Wasser in Mbingo wurde sehr knapp und das Wetter demensprechend heisser. Wir lechzten richtig nach einer Abkühlung und beschlossen auch in der Abwesenheit von Jamey baden zu gehen. Wir genossen das kühle Nass sehr und es war beindruckend am Fusse des Wasserfalls zu stehen und den Wind und die Macht des Wassers zu spüren. Da jedoch dunkle Wolken aufzogen traten wir das 15 minütige Canyoning den Fluss hinunter zum Ausstiegspunkt rasch an. Kurze Zeit später, als wir das Fulani-Haus der Grossmutter von Salamatou passierten, wurden wir von Salamatou und Osmanu eingeladen um dem vor dem einsetzenden Regen Schutz zu suchen. Wir waren dankbar für ihre Gastfreundschaft und die Möglichkeit das erste heftige Gewitter im Trockenen bei einer Tasse Tee vorbeiziehen zu lassen.